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Angst...

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Ein häufiger Grund nicht zum Zahnarzt zu gehen, ist ein leicht nachvollziehbarer: ANGST! 

Ohne auf die vielfältigen Gründe dafür einzugehen, bitten wir Sie uns zu glauben: Bei uns brauchen Sie keine Angst zu haben! Niemand wird in unserer Klinik behandelt, wenn er noch Schmerzen verspürt. 

Wir können Ihnen eine örtliche Betäubung mit zuverlässiger und je nach Wirkstoff langanhaltender Wirkung geben, ohne dass es Ihnen weh tut! Messen Sie uns an diesem Versprechen! Durch perfektionierte Techniken und modernste Materialien sind wir dazu heute in der Lage. Fachärzte für Anästhesiologie stehen Ihnen mit Kompetenz und qualifizierter Ausbildung zur Seite. 

Auf Wunsch behandeln wir Sie an unseren Narkosetagen mit unseren erfahrenen Anästhesisten in Vollnarkose oder Teilnarkose. Das heisst für Sie: Hinlegen, einschlafen, aufwachen, fertig! 

Sie hören während der Behandlung auf Wunsch Ihre Lieblingsmelodie per CD, MD oder Stick. Vor einer jeden Behandlung unterhalten wir uns so lange mit Ihnen und beraten Sie, bis ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde. Das macht es Ihnen als ängstlichem Patienten leicht, uns Ihr Vertrauen zu schenken!

Und... glauben Sie sich nicht unverstanden. Wir nehmen Ihre Angst wichtig, denn sie ist ohne unsere Methoden und Möglichkeiten zu kennen vielen Patienten eigen gewesen. 

Für unsere Fachgebiete hat sich Goethes Botschaft an Riemer im August 1810 wieder bewahrheitet als er sagte: "Die ganze Welt ist voller armer Teufel, denen mehr oder weniger Angst ist." 

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca hat diese weisen Worte bereits 45 n. Chr. formuliert und damit bereits vor bald mehr als 2000 Jahren etwas auf den Punkt gebracht, was statistisch gesehen mehr als 30% der deutschen Bevölkerung belastet: Zahnarztphobie.

Diese Patienten stehen also bei Weitem nicht allein da. Zahnarztangst ist der häufigste Grund dafür, dass Patienten den Zahnarztbesuch und damit auch regelmäßige krankheitsvorbeugende Routine-Kontrollen (Recall) nicht wahrnehmen. Sie schieben die Termine immer wieder in die Zukunft und benutzen dabei –primär für sich selbst– Ausreden, um noch ein „bisschen Zeit zu haben“.

Wenn Schmerzen dann über Wochen und Monate anhalten und lediglich mit entsprechenden schmerzstillenden Medikamenten überdeckt werden, entspricht dieses Verhalten einer Form von Zahnarztphobie. Die Ursache dafür sind sehr vielfältig und können von der Angst vor Schmerzen, Spritzen, Bohrergeräuschen, der Angst vor dem „Schimpfen durch den Zahnarzt“ bis hin zu weiteren schlechten Erfahrungen –besonders in der Kindheit- reichen.

Auch wenn dies nach einer standardisierten Aussage klingen mag: „Patienten brauchen heute in spezialisierten Praxen wirklich keine Angst vor der Behandlung zu haben".

In diesen Praxen/Kliniken herrscht Verständnis dafür und es wird große Rücksicht auf den Angstpatienten genommen - es wird professionell mit Patientenangst umgegangen. Die Behandlung von Angstpatienten steht in der spezialisierten Klinik/Praxis mehrfach täglich auf dem Behandlungsplan. Wir helfen diesen Patienten gerne – mit sehr viel Erfahrung und ausreichend Geduld!

Der erste Schritt –und das ist erfahrungsgemäß der schwerste– muss dafür allerdings vom Patienten selbst kommen. Er muss den Mut aufbringen etwas ändern zu wollen. Der Rest wird dann vertrauensvoll vom Zahnarzt übernommen und ist im Übrigen an das Versprechen gebunden, dass ohne den ausdrücklichen Wunsch des Patienten am ersten Termin keine Behandlung stattfindet, sondern lediglich die Besprechung des Anliegens und ein Kennenlernen.

Der Patient entscheidet dann allein, ob nach dem „Kennenlernen“ ein entsprechendes Vertrauensverhältnis zu Stande gekommen ist und die Behandlung begonnen werden soll. Dies kann auf den Wunsch hin im Übrigen auch mit psychologischer Unterstützung durch einen Facharzt für Psychologie geschehen. Das Konzept selbst richtet sich dann danach, auf welchem Weg der Patient angst- und schmerzfrei behandelt werden möchte. Hierzu stehen folgende Verfahren zur Verfügung:

  • Lokalanästhesie
    örtliche Betäubung mit schmerzausschaltender Wirkung über mehrere Stunden, die innerhalb von wenigen Minuten wirkt
  • Analgosedierung (Tiefschlaf – Dämmerschlaf)
    medikamentöse Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Beruhigung, jedoch mit selbständiger Atmung und somit auch für Risikopatienten geeignet
  • Intubationsnarkose (Vollnarkose - Allgemeinanästhesie) 
    alternativ führen wir in Zusammenarbeit mit unseren Anästhesisten eine Behandlung unter dem Motto: „Hinlegen, Einschlafen, Aufwachen, fertig!“ durch. Während der gesamten Zeit versorgen und überwachen Sie unsere erfahrenen Anästhesisten.

In einer bestimmten Hinsicht sind jedoch alle diese Methoden gleich: der Patient wird schmerzfrei behandelt.

Danksagung eines ehemaligen Angstpatienten:
Sehr geehrter Dr. Essiger, ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal ausführlich bedanken. Auch wenn ich sicher nicht immer der einfachste Patient gewesen bin, haben Sie sich doch unermüdlich um mich bemüht. Im Nachhinein ist mir jetzt auch klar, dass meine Aufregung nicht notwendig gewesen wäre... Allerdings will bzw. kann man das Erlebte nicht so einfach vergessen. Ohne ihre konstante Hilfe wäre ich heute sicher nicht da, wo ich jetzt bin. Ich kann ganz gelassen und tiefenentspannt den Zahnarzt besuchen. Da spielt es auch keine Rolle, ob ich durch einen erneuten Umzug noch weitere 300km mehr Anreise zu Ihnen haben sollte. Danke – von Herzen!!
Viele Grüße aus Potsdam, Georg P
.“

In diesem Sinn:
Ängste bleiben nie dieselben an einem Menschen: Die einen entstehen, die anderen vergehen.“ Platon – griechischer Philosoph, 348v. Chr,

 

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